Bildschirmzeit – Auswirkungen auf die Gesundheit

Hier ein Auszug aus dem Bericht zur langfristigen Gesundheit von Büroangestellten zum Thema Bildschirmzeit. (Im Auftrag von: Fellowes Verfasser: William Higham Veröffentlicht: Juni 2019). Der ganze Bericht kann nachgelesen werden unter:

Unsere Arbeitskollegin der Zukunft – Fellowes®


Viele Stunden vor einem Computerbildschirm können ebenfalls negative Auswirkungen haben. Eine Studie mit französischen Studenten zeigte, dass längere Bildschirmzeiten mit einem erhöhten Risiko selbst wahrgenommener Aufmerksamkeitsprobleme und Hyperaktivität verbunden sind.27 Es ist der Grund dafür, dass 30–50 % der deutschen Computerarbeiter an Kopfschmerzen und Augenüberlastung leiden. Aus diesem Grund leiden aktuell auch viele Briten unter Defiziten beim Arbeitsgedächtnis, den Verarbeitungs-geschwindigkeiten, der Aufmerksamkeit, den Sprachfähigkeiten und der Ausführungsfunktion.28 Zu viel Bildschirmzeit kann zu digitaler Augenbelastung bzw. Computer Vision Syndrom (CVS) führen. Die häufigsten Symptome von CVS sind Augenbelastung, gerötete, trockene, gereizte Augen, verschwommene Sicht,
Kopfschmerzen sowie Nacken- und Schulterschmerzen. Diese Symptome werden durch schlechte Beleuchtung und Körperhaltung verstärkt.29 Weltweit sind zwischen 64 % und 90 % der Büroangestellten von CVS betroffen.30 Der ständige Computergebrauch wirkt sich nicht nur auf die Augen und die Körperhaltung, sondern auch auf die psychische Gesundheit aus. Eine Studie zeigte, dass Depressionen und Angststörungen zunehmen, je länger die Angestellten täglich einen Computer benutzen.31 Fabienne Broucaret glaubt, dass sich die psychische Gesundheit der Mitarbeiter weiter verschlechtern wird, wenn dem keine Grenzen gesetzt werden, durch Schulungen, Erholungspausen, Beschränkungen und das „Recht auf Abschalten“:

„Computerarbeit hat einen enormen Einfluss auf die psychische Gesundheit. Hyperkonnektivität, Informationsüberflutung, der Eindruck der permanenten Dringlichkeit, die ständige Verwaltung einer Vielzahl von Dingen, die Verschmelzung von Arbeit und Privatleben, das alles hat negative Folgen, wie z. B. Burnout.“


27 Montagni et al, „BMJ“, Band 6, Ausgabe 2
28 „Lancet Child and Adolescent Health“, Sept 2018
29 Rosenfield, „Journal of the British College of Ophthalmic Opticians“, April 2011
30 „Time“, September 2012
31 Kim et al, „Annals of Occupational and Environmental Medicine“, Oktober 2016

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